Ein Buchtipp für Pflegefamilien: Der Findefuchs

Ein Buchtipp für Pflegefamilien: Der Findefuchs

„Der Findefuchs: Wie der kleine Fuchs eine Mutter bekam“ ist unser aktueller Buchtipp für Pflegefamilien

Eine Rezension von Pamela Premm...

Der Findefuchs gehört zu den Klassikern der Erstlesebücher und ist ein empfehlenswerter Buchtipp für Pflegefamilien. Mein Sohn hat ihn in der zweiten Klasse durchgenommen. Die kurze, aber prägnante Geschichte wird von Irina Korschunow erzählt. Sie beschreibt eine Füchsin, die einen verlassenen, kleinen Fuchs bei sich aufnimmt und ihn instinktiv umsorgt als wäre es ihr eigenes Kind. Die tragische und liebevolle Geschichte zieht immer wieder Parallelen zu den Alltagserfahrungen von Pflegefamilien. Sie kann Pflegekindern und leiblichen Kindern ab drei Jahren dabei helfen, die Situation besser zu begreifen und Erlebtes zu verarbeiten.

Der Findefuchs handelt von Nächstenliebe und Fürsorge

Der kleine Fuchs ist allein im Wald. Buchtipp für PflegefamilienEr wimmert und weint. Seine Mutter wurde von einem Wilderer erschossen und seitdem kümmert sich niemand mehr um den kleinen Fuchs. Er ist hungrig und halb erfroren, als die Füchsin ihn findet. Instinktiv nimmt sie sich seiner an und versorgt sie ihn mit allem, was der kleine Fuchs braucht. Sie schenkt ihm Nahrung, Wärme und Geborgenheit. Ganz so, als wäre es ihr eigenes Kind. Der kleine Fuchs fühlt sich angenommen, geliebt und genährt und findet schnell seinen Platz in der neuen Familie mit den drei Geschwistern. Die Füchsin macht keinen Unterschied zwischen dem Findefuchs und ihren eigenen Kindern. Die Geschwister-Füchse machen auch keinen Unterschied und tollen und spielen mit ihm als wäre er schon immer da gewesen. Im Gegenzug schenkt der kleine Fuchs seiner neuen Familie sein Vertrauen und seine Liebe.  

Der Findefuchs gibt Pflegekindern Hoffnung

Nicht immer sind Eltern in ihrer eigenen Not in der Lage, ein Kind bei sich zu behalten. Tragische Ereignisse können gar zum Verlust der Eltern führen. Kleine Kinder verstehen oftmals gar nicht, was mit ihnen in einer solchen Situation geschieht. Auf gefühlvolle Weise vermittelt der Findefuchs, dass es eine Bauchmama und eben auch eine Pflegemama gibt, die es mindestens genauso liebt und versorgt. Vielen Pflegekindern schenkt der Findefuchs Hoffnung. Es vermittelt: „Hab keine Angst. Vieles ist fremd und neu für Dich und vielleicht hattest Du nicht den besten Start ins Leben. Aber wir kümmern uns um Dich, bis Du auf eigenen Beinen stehst und machen dabei keinen Unterschied zu unseren eigenen Kindern. Wir lieben Dich und nehmen Dich an, so wie Du bist und halten ein warmes Nest für Dich bereit.“

Dabei kann ein Pflegevater oder eine Pflegemutter den gleichen Stellenwert einnehmen, wie eine liebende und fürsorgliche, leibliche Mutter. Ebenso wie ein Pflegekind einen gleichberechtigten Platz in der Familie einnimmt.

„Wer drei Kinder hat, braucht keinen Findefuchs!“

Der Weg zur Pflegefamilie ist holprig und mit einigen Unwägbarkeiten verbunden. Nicht selten werden Pflegeeltern Steine in den Weg gelegt. Als die Füchsin sich entschließt, den Findefuchs mit nach Hause zu nehmen, kann sie noch nicht wissen, welche Herausforderungen auf sie warten. Da gibt es den Jagdhund des Wilderers, der es auf die Füchsin und ihrem Findelkind abgesehen hat und der Dachs, der darin einen ordentlichen Happen zum Abendessen sieht. Doch mutig besteht die Füchsin alle Proben. Selbst als die Nachbarin die Füchsin kopfschüttelnd und mit deutlichen Worten zurechtweist, stellt sie sich vor ihr viertes Kind. Auch Pflegeeltern stoßen nicht immer bei jedem auf Nächstenliebe. Nicht selten haben Bekannte und Nachbarn Vorbehalte, wenn Familien ein Pflegekind aufnehmen wollen. Dann müssen Pflegeeltern stark sein und für die Familie und das zukünftige Pflegekind einstehen.

Der kleine Fuchs hat eine Pflegemutter

…und am Ende kann die Füchsin nicht einmal mehr den Findefuchs von ihren anderen Fuchskindern unterscheiden. Der Findefuchs ist kein Füchslein zweiter Klasse, sondern gehört ebenso dazu, wie Pflegekinder von Anfang an zur Familie gehören sollten. Pflegemütter haben große Herzen und darin auch Platz für ihre Pflegekinder. Buchtipp für PflegefamilienDer Findefuchs zeigt dem Neuankömmling, dass er von nun an ganz zur Familie gehört, egal wo er seine ursprünglichen Wurzeln hat. Kleine Kinder verstehen eine Situation meist viel besser, wenn sie eine Geschichte mit starker Symbolik dazu hören, die sie immer und immer wieder vorgelesen bekommen. Auch in der Schulzeit kann das Buch helfen, den Mitschülern auf verständliche Art nahezubringen, was es bedeutet, ein Pflegekind zu sein. Kein Wunder also, dass Jugendämter, Beratungsstellen und auch der St. Elisabeth-Verein in Marburg den Findefuchs als Buchtipp für Pflegefamilien, Pflegekinder und leibliche Kinder empfehlen.

Sie haben auch ein großes Herz und können sich vorstellen einem Pflegekind eine Chance auf ein geborgenes Leben zu geben? Dann kontaktieren Sie uns gerne.

Irina Korschunow: https://de.wikipedia.org/wiki/Irina_Korschunow

Zu Fuss durchs Universum

Zu Fuss durchs Universum

Zu Fuss durchs Universum

Die folgende Rezensionsvorlage ist von socialnet.de, für die der Autor schon viele Rezensionen geschrieben hat.

AutorIn: Regina Groot Bramel, Zu Fuss durchs Universum, Patmos Verlag 2018

RezensentIn:Bertram Kasper, Dipl. Supervisor, www.pflegefamilien-hessen.de

Thema

In dem vorliegenden Buch findet der Lesende eine Sammlung von Briefen über die drei ersten Lebensjahre an ein Kind. Ein Logbuch für das Universum. Dabei lädt die Autorin Menschen dazu ein das Wunder des Lebens bewusster wahrzunehmen und die eigene Aufmerksamkeit auf die vielen kleinen Entwicklungs- und Wachstumsgeschichten zu lenken. Der Untertitel lautet: „Als Eltern unterwegs mit einem kleinen Menschenkind“.

AutorIn oder HerausgeberIn

Die Autorin ist nach den Angabe aus dem Buch, Mutter vieler Kinder und Pflegekinder, Sozialpädagogin, Religionslehrerin und Reittherapeutin. Sie lebt mit ihrer großen Familie und vielen Tieren in der ländlichen Idylle des hessischen Mittelgebirges. Dort verwirklicht sich ihr Kinderheitstraum von einem Haus, in dem ist Platz für Alt und Jung, Verwandte und Freunde.

Entstehungshintergrund

Die Autorin wollte ein Mutmach – Buch für Eltern und Pflegeeltern schreiben.

Aufbau

Das Buch gliedert sich insgesamt in 21 Kapitel und umfasst 193 Seiten. Die Kapitel orientieren sich an wichtigen und zentralen Ereignissen, aber auch täglichen Begebenheiten in den ersten Jahren.

Die Kapitel im Einzelnen:

Vorwort – Glück und Segen – Lächeln und Lachen – Essen und Trinken – Greifen und Erkunden – Sitzen – Worte sammeln – Laufen lernen – Spazierenstehen – Zeit empfingen – Danken und Bitten – Spielen und Lernen – Erzählen und Vorlesen – Geben und Nehmen – Reden und Handeln – Verlieren und Finden – Das Ich entdecken – Unterwegs und daheim – Fragen und Antworten – Visionen und Ziele – Kleine und große Geschenke – Auf ein Neues!

Inhalt

Zu Fuss durchs UniversumIch habe einmal nachgeschaut was Universum eigentlich bedeutet. Es ist abgeleitet aus dem lateinischen Wort universus, deutsch ‚gesamt‘, auch der Kosmos oder das Weltall genannt. Das Universum steht für die Gesamtheit von Raum, Zeit und aller Materie und Energie darin. Wenn ich das in Verbindung mit dem Titel des Buches bringe „Zu Fuss durchs Universum“, kann ich mir schon vorstellen, wie intensiv die Erzählungen von Regina Groot Bramel über die ersten drei Jahre im Leben eines Kinders sein werden.

Mundus ist noch ein anderes Wort für Universum und hat eher einen philosphischen Hintergrund. Mundus sensibilis steht für die sinnlich wahrnehmbare Welt. Universum im Zusammenhang mit Mundus sensibilis drückt das ganze Wunder von Babies und Kleinkindern mit all ihrer Energie und Sinnlichkeit in Raum und Zeit aus.

Und so ist es dann tatsächlich auch. Diese intensive Atmosphäre überträgt die Autorin mit einer trefflichen Sensibilität in die vielen kleinen wundersamen Erlebnisse, Geschichten und Erfahrungen.

Die Überschriften der einzelnen Kapitel verraten ganz praktisch worum es geht. Manchmal, so ging es mir beim Lesen, kommen einem die Erinnerungen an die eigenen Kinder oder an die eigenen Kindheit schon in den Sinn. Durch die lebendige und bildhafte Erzählweise, werden dadurch die eigenen Familienkindergeschichten wieder ganz präsent und gegenwärtig.

So lädt das Buch wahrscheinlich ganz unbeabsichtigt auch dazu ein, mit den heute vielleicht erwachsenen Kindern das eine oder andere Kapitel zu lesen und dadurch die eigenen Erlebnisse wieder ganz real zu aktivieren.

Die Autorin schreibt zwar ist es kein entwicklungspsychologische Buch, doch vielleicht ist es das Entwicklungspsychologiebuch überhaupt, da es sehr sinnlich die vielen kleinen Entwicklungsschritte des jungen Erdenbürgers beschreibt und für eine genaue Beobachtung sensibilisiert. Nebenbei und doch so feinfühlig wird die Magie der ersten drei Lebensjahre so präsent. Mit jedem weiteren Kapitel erschließt sich die tiefe Bedeutung für den Titel und die damit verbundene Unendlichkeit: Zu Fuss durchs Universum. So werden kontinuierlich die unterschiedlichen Blickwinkel auf die jeweiligen Entwicklungsschritte des jungen Weltenbummlers angereichert.

Zwischendurch streut Regina Groot Bramel zum jeweiligen Kapitel Redewendungen ein wie z.B. „Du sollst zwar fest im Sattel sitzen, jedoch nicht auf dem hohen Ross“. So gibt die Autorin z.B. dem Sitzen als Entwicklungsstufe nochmals eine andere Bedeutung, die auch Eltern wertvollen Hinweise sein können die Begleitung und Erziehung ihrer Kinder zu differenzieren.

Nicht nur in dem Kapitel „Greifen und Erkunden“ wird deutlich, wie wichtig diese Entwicklungsphase ist und wie sie in das Leben an sich wirkt. Die Autorin versucht die Auswirkungszusammenhänge zwischen den ersten Entwicklungsjahren und der zukünftigen Biographie an sich zu verdeutlichen.

Deshalb möchte ich dazu die Autorin sprechen lassen: “ Du greifst und begreifst die Welt jeden Tag ein Stückchen mehr. Das Greifen wird dein Leben lang nicht mehr aufhören. …Wir begreifen Sachverhalten und immer kompliziertere Zusammenhänge, bilden gedankliche Verknüpfungen. Wir greifen ein, wenn etwas Gefährliches sich ankündigt oder eine Ungerechtigkeit passiert. Wenn uns einer dumm kommt, fühlen wir uns angegriffen. Auch unsere Gesundheit bezeichnen wir als angegriffen, wenn miese kleine Erreger uns Husten und Schnupfen bescheren.“ (S.33 – 34)

Auch die so wichtige Interaktion zwischen Eltern und Kindern kommt ganz beiläufig in den Blick und gibt Hinweise für einen spielerischen und leichten Umgang.

Zu Fuss durchs Universum

© Konstantin Yuganov-mozZz – Fotolia.com

So könnte das Buch auch ein Vorlesebuch für Eltern sein, die es selbst nicht so leicht mit der Erziehung ihrer Kinder haben. Quasi als Impulsgeber, mal etwas anders zu probieren. Oder das ein oder andere Kapitel kann als Gesprächsaufhänger dienen, um mit Herkunftseltern der Pflegekinder in einen guten Austausch zu kommen.

Am Ende sind es die kleinen, oft ganz stillen Momente in den ersten Lebensjahren, die ganz beiläufig und unverhofft bedeutungsvoll werden. Nicht selten zaubern sie beim Lesen ein Lachen ins Gesicht. So ist es nicht verwunderlich, dass mein Lieblingskapitel „Lächeln und Lachen“ ist.

Und so ist es dieser Wunsch den ich zitieren möchte: „Ich wünsche mir, dass du an jedem Tag deines Lebens lächeln kannst und etwas zu lachen hast. Ich will nach meinen Möglichkeiten dazu beitragen und mich daran freuen. Und ich will es teilen, es ist ganz einfach und gehört zu den Dingen, die sich vermeher, wenn man sie verschenkt. Und – ein Lächeln ist der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen!“

Zu Fuss durchs Universum – Diskussion und Fazit

Ein leichtes, ein schönes Buch mit so köstlich sinnlichen Augenblicksbeschreibungen die mich als Leser verzückt haben. Ein echtes Wundersichtbarmachbuch für das Leben von Menschen. Ein Buch das Paaren wirklichen Mut macht, sich auf das Abenteuer Kinder einzulassen. Auch ein Buch, das Eltern geradezu einlädt selbst Tagebuch zu schreiben, um es später mit den eigenen Kindern zu lesen. 

Ein Buch für Erzieherinnen in Kindertageseinrichtungen und Krippen, die auf die Entwicklungspsychologie einen anderen Blick bekommen wollen. Und ein Buch, das die eigene Beobachtungsfähigkeit schärft, für Erzieherinnen und für Eltern.

„Wer noch nicht dem Zauber erlegen ist, den ein eigenes Kind verbreitet, kann es nicht verstehen. Es ist, als wäre da eine gläserne Wand zwischen dem Davor und Danach“, S. 57

Wollen auch Sie zu Fuss durchs Universum gehen…vielleicht mit einem Pflegekind, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

 

Jahreszeitenbuch für Pflegefamilien

Jahreszeitenbuch für Pflegefamilien

Pflegefamilien und auch Familien sind immer wieder auf der Suche nach innerer Einkehr, nach einer Auszeit, nach dem Wunsch nach Ruhe und Besinnung. Da kann ein Buch mit dem Titel „Blickkontakt mit dem Unsichtbaren – Biblische Auszeiten für jeden Tag des Jahres“ von Regina Groot Bramel eine Unterstützung bzw. Anregung sein.

Ein Jahreszeitenbuch für Pflegefamilien

vor allem für solche Pflegefamilien, die selbst einen christlich-religiösen Hintergrund haben oder die sich dem Glauben annähern wollen.

Die Autorin bietet den Lesenden jeden Tag im Jahr eine kleine Auszeit, die mit einem Bibeltext beginnt. Diese „Wort – Schätze“ wie sie es selbst nennt, werden dann von ihr in aktuelle Kontexte, in die heutige Zeit gestellt, um so das eigene Nachsinnen, das persönliche Nachspüren zu fördern. Dadurch ist es möglich die Textstellen aus der Bibel in der Gegenwart erfahrbarer zu machen und konkrete Realitätsbezüge herzustellen.

Regina Groot Bramel möchte den Lesenden durch ihre oftmals sehr persönlichen, lebendig bunten und doch so treffenden literarischen Kommentierungen anregen, die Verse der Bibel in den eigenen Wirklichkeitsraum, in die eigene Lebenwelt zu stellen. Jahreszeitenbuch für Pflegefamilien

Beim Lesen rückt für mich dadurch die jeweilige Bibelstelle näher an mich ran, wird greifbarer, füllt sich mit neuer Inspiration und erleichtert es mir alltagstaugliche Bezüge herzustellen. Welch ein Geschenk.

Die Verse von Regina Groot Bramel lassen vermuten, dass sie selbst auf ein ereignisreiches, volles und intensives Leben zurückblicken kann. Sie schöpft sozusagen aus dem Vollen und dadurch entsteht eine tiefe Authentizität in ihrer Sprache, aus der die pralle Lebenswirklichkeit spricht. So gelingt es ihr wunderbar Gottes Wort mit echtem Lebensbezug lebendig werden zu lassen.

Das sagt der Patmos Verlag über das Buch:

Ein Jahresbegleiter für Zeitgenossen, die bei allem Ernst des Lebens und des christlichen Glaubens das Lachen noch nicht verlernt haben. Impulse aus der biblischen Überlieferung, provokativ in literarische Form gebracht: Biblische Gestalten werden im Lauf des Jahres zu guten Bekannten und biblische Begebenheiten zu Handlungsinspirationen für hier und heute. Jeder Monat steht unter einem Leitmotiv, das durch Meditationen von Schriftworten – eine Seite täglich – lebendig und bunt wird. So findet man in diesem Begleiter auch thematische Anregungen für die Arbeit in Gruppen, Gemeinde und Schule.

Was sagt Regina Groot Bramel über sich:

Mutter vieler Kinder und Pflegekinder, Sozialpädagogin, Religionslehrerin und Reittherapeutin. Sie lebt mit ihrer großen Familie und vielen Tieren in der ländlichen Idylle des hessischen Mittelgebirges. Dort verwirklicht sich ihr Kinderheitstraum von einem Haus, in dem ist Platz für Alt und Jung, Verwandte und Freunde. Sehen Sie selbst auf der Homepage von Regina Groot Bramel!

Regina Groot Bramel war selbst über viele Jahre beim St. Elisabeth-Verein Pflegefamilie. Zudem gehörte sie mehrere Jahre zum Team der Fachberatungen im Fachbereich Pflegefamilien. Auch in diesem Bereich hat sie schon einige Bücher veröffentlicht.

Möchten Sie auch Pflegefamilie werden…

und vielleicht später auch Geschichtern über ihre Erfahrungen als Pflegefamilie schreiben…Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Trusted Blogs Magazin Pflegefamilien

Trusted Blogs Magazin Pflegefamilien

Magazin Pflegefamilien auf trusted-blogs

Auf der Internetseite von www.trusted-blogs.com ist folgende Zitat zu finden: 

„Unser Blog-Magazin ist einzigartig: wir präsentieren Inhalte aus tausenden Blogs, und verzichten dabei auf eine Gruppierung in Kategorien. Stattdessen werden alle Blogposts auf Basis der vorhandenen Schlagworte gruppiert und angezeigt. Dadurch ist das Magazin die perfekte Blog-Suchmaschine!“

Wir freuen uns, dass wir jetzt dort auch zu finden sind. – trusted blogs Magazin Pflegefamilien – Aktuell sind dort 4544 Blogs mit 623068 Beiträge zu finden. Eine wahre Fundgrube für hochwertigen Beiträge.

Wir beabsichtigen uns noch in weiteren Bloglisten einzutragen, um die Idee Pflegefamilie zu werden und Pflegefamilie zu sein, noch weiter in die Welt zu tragen. Wir freuen uns über Rückmeldungen von Ihnen.

Interessieren Sie sich für die sinnstiftende Aufgabe als Pflegefamilie informieren wir Sie gerne und unverbindlich.

Pflegekind Leo – eine Buchvorstellung

Pflegekind Leo – eine Buchvorstellung

Ich, Pflegekind Leo…

Eine Kinderbuchbesprechung.

„Die Autorin und Diplom-Sozialpädagogin Marion Klara Mazzaglia ist mit ganzem Herzen Pflegemutter. Sie beschreibt einfühlsam in einer für Kinder verständlichen Weise, weshalb Leo zwei „Mamas“ und zwei „Papas“ hat. Die Bedeutung „Pflegeeltern, Pflegefamilie und Baucheltern“ wird in sehr einfachen Worten erklärt. Durch die liebevoll gestalteten Farbillustrationen von Kathrin Frank werden die Kinder bildlich besonders angesprochen.

In dem Vorwort erzählt die Autorin über ihre Erfahrungswerte aus der Praxis, die sie aus eigenem Erleben und in Gesprächen mit Pflegefamilien gesammelt hat.“ Zitat aus der Buchankündigung des Best-off-Verlages

Die Autorin Marion Klara Mazzaglia und die Illustratorin Kathrin Frank widmen sich mit ihrem Buch einen zentralen Thema von Pflegekindern, deren leiblichen Eltern und den Pflegeeltern. Es geht zum einen um die „Doppelte Elternschaft“ und zum anderen um die Besuchkontakte von den leiblichen Eltern. Ziel des Kinderbuches ist es, möglichst gut auch gerade jüngeren Pflegekindern diese beiden Aspekte näher zu bringen und Erklärungen zu finden.

Die Sprache ist einfach und klar gewählt. Die Illustrationen laden beim Vorlesen zum Entdecken ein. So ist es Pflegemüttern und Pflegevätern möglich einen konkreten Bezug zu ihrem Pflegekind herzustellen und das Thema je nach Alter zu vertiefen.

Auch für leibliche Eltern deren Kinder in Pflegefamilien leben, wäre es ein geeignetes Vorlesebuch. Dabei berücksichtigt die Autorin auch die Gefühlslage der Pflegekinder bzw. deutet auf sensible Weise an, welche Gefühle ausgelöst werden können.

Pflegekind

Zu besseren Unterscheidung der „Doppelten Elternschaft“ für das Pflegekind Leo wählt die Autorin neben den Bezeichnungen Pflegemama und Pflegepapa, den Begriff der Bauchmama. „Mama Ina ist die Bauchmama von Leo. Bevor er zur Welt kam, har er in Mama Inas Bauch gewohnt.“ schreibt Marion Klara Mazzaglia super verständlich und mit genug Raum und Möglichkeiten das Gespräch darüber noch zu vertiefen. Besonders gut gefällt mir als Leser auch, dass Mama Ina die gleichen tollen roten Haare hat wie das Pflegekind Leo. Überhaupt sind die Illustrationen gelungen und spiegeln in den Gesichtern die Gefühle der Beteiligten wieder. Für mich vermittelt dieses schöne Kinderbuch ganz nebenbei, wie wertvoll es ist den Pflegekindern den Kontakt zu ihren leiblichen Eltern zu ermöglichen. Und das es sich lohnt etwas in den guten Kontakt mit den leiblichen Eltern zu investieren.

Dabei können wir als Fachdienst vom St. Elisabeth-Verein die Pflegeeltern bei den Besuchkontakten unterstützen. Außerdem bieten wir in unserern Räumlichkeiten kindgerechte Möglichkeiten für Besuchskontakte an.

Wollen Sie auch Pflegeeltern werden? Hier können Sie Kontakt mit uns aufnehmen.

Das Kinderbuch „Ich, Pflegekind Leo“ können Sie hier bestellen.