Pflegeeltern und Pflegekinder – Glücksfindermenschen oder jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

Gedanken und Gefühle einer Pflegemutter kurz nach Aufnahme von Pflegekind Max (Name geändert)

Immer wieder derselbe Name in meinem Kopf – Max. Max ist da. Der kleine Knirps mit dem unwiderstehlichen Lachen. Klein, frech und unbefangen kommt er daher. Aus ihm spricht das pure Leben. Strubbelig sein Haar und breit sein Lachen im Gesicht. Manchmal ein wenig traurig sein Mund, wenn er fast unsichtbar seine Mundwinkel nach unten zieht. Wenn ich dann – nur einen Augenblick später –  genau hinschaue sehe ich, wie seine Augen in eine weite Ferne schauen. Glücksferne …

Plötzlich höre ich ihn ganz nah, wie seine Stimme quer durch unser Haus ruft, „Mama, ich muss mal Pipi.“ Max ist da und Max muss mal, na klar, und er geht wie ganz selbstverständlich davon aus, dass alles nach seiner Pfeife tanzt. Und dann tanzt er auch schon wieder davon. Frei, neugierig und immer auf Entdeckungstour. Max, ein Wirbelwind, der quer durch unser Leben fegt. Flink und behänd von einer Attraktion zur nächsten. Manchmal hat es den Anschein, er sucht etwas. Für Außenstehende unergründlich, was er sucht. Sein Suchen fordernd, zielstrebig und immer etwas findend.

Er ist glücklich mit dem, was gerade ist, mit dem was sich jetzt und hier abspielt. Und dann im nächsten Moment kann es etwas völlig anderes sein. Dann kuschelt er sich in meine Arme und die Müdigkeit macht sich zwischen uns beiden breit. Max ist da. Und Max und ich sind glücklich.Pflegeeltern und Pflegekind

Und wieder sein Lachen, ein Lachen, dem sich keiner wirklich entziehen kann. Für mich ist das so, als ob das Glück an meine Tür klopft. Kein Wunder, wenn ich Max, dem Glücksfinder begegne. Alles um mich herum wird zum Glück. Zart, vorsichtig und ein klein wenig verschmitzt, doch mit der Gewissheit auf etwas Bleibendes. Max ist da.

Dieser erste Tag…

dieser erste Tag ist etwas ganz besonders zum Beginn der Pflegschaft zwischen Pflegeeltern und Pflegekind. Wir empfehlen angehenden Pfegeeltern auf ihre innerste Intuition zu achten, wenn sie einem Pflegekind das erste Mal begegnen. Es geht um sich Riechen können, um sich wirklich lieben können, um das Gefühl der Verbindung und der Zugehörigkeit. All dies ist wichtig. Beiden – Pflegeeltern und Pflegekind – steht ein aufregender und abenteuerreicher Weg bevor. Dafür hat diese gemeinsame Verbindung und Zuneigung eine zentrale Bedeutung.

Unsere Fachberatung

unterstützt die Pflegeeltern und das Pflegekind dabei, den Weg des gemeinsamen Lebens gut zu beschreiten. Sie versucht die Pflegeeltern so zu begleiten, dass sie auch in schwierigen Situationen den Blickwinkel ändern können und sich so neue Perspektiven ergeben weitere Schritte zu gehen.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und erleben Sie ein Abenteuer – Max ist da…

 

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