Voraussetzungen um Pflegefamilie zu werden

Voraussetzungen um Pflegefamilie zu werden

Häufig hören wir die Frage…was sind die Voraussetzungen um Pflegefamilie zu werden?

Zuerst einmal können wir sagen, jede oder jeder kann „Pflegefamilie“ werden, wenn eine große Freude und Lust besteht mit Kindern Familie zu leben. Dabei wissen wir heute alle, dass sich das Bild von Familie gesellschaftlich gewandelt hat. Neben der traditionellen Familienform (Vater, Mutter, Kinder) gibt es heute viele andere Formen gemeinschaftlich zusammen zu leben. So müssen Pflegeeltern nicht verheiratet sein, es gibt sowohl heterosexuelle, als auch gleichgeschlechtliche Paare bei Pflegeeltern und wir haben auch alleinstehende Pflegemütter und Pflegeväter.

Gemeinsam wachsen…

Wir freuen uns über jede Anfrage, wenn Sie Pflegemutter oder Pflegevater werden möchten und gehen mit Ihnen in einen offenen und ehrlichen Dialog.

Auch freuen wir uns über jeder Anfrage, wenn Sie noch gar nicht genau wissen, was eine Pflegefamilie ist, wie das Leben in einer Pflegefamilie aussieht und ob das überhaupt etwas für Sie ist.

Schon heute können Sie folgenden Aspekten auf sich wirken lassen, um für sich zu prüfen die genannten Voraussetzungen auf Sie zutreffen oder ob Sie die Bereitschaft haben in die sinnstiftende Aufgabe als Pflegefamilie hineinzuwachsen.

Konkret:Voraussetungen um Pflegefamilie zu werden – Der formaler Rahmen

Es beginnt mit ganz normalen Voraussetzungen, dass Sie wirtschaftlich durch ein Gehalt abgesichert sind und ihr Lebensunterhalt auch ohne ein Pflegekind finanziell gewährleistet ist. Pflegeeltern erhalten vom Jugendamt ein Pflegegeld als Aufwandsentschädigung, dies reicht jedoch für den eigenen Lebensunterhalt nicht aus.

Vorraussetzungen um Pflegefamilie zu werdenDann sollten Sie über ausreichend Wohnraum verfügen, also für ein Pflegekinder das eigene Zimmer zur Verfügung stellen können. Dabei ist es unerheblich, ob Sie zur Miete wohnen oder ein eigenes Haus haben. Wenn Sie von uns als Pflegefamilie angenommen sind, ist es erfordliche ein erweitertes polizeilisches Führungszeugnis und ein Gesundheitszeugnis vorzulegen.

Bezogen auf das Alter von Pflegefamilien ist es sinnvoll einen Familien – entsprechenden Altersabstand zu haben. So gehen wir davon aus, dass mit dem Rentenalter von unseren Pflegeeltern, das Pflegekind volljährig sein sollte. So ist es möglich zwischen 45 – 48 Jahren noch Säuglinge oder Kleinkinder bei sich in die Familie zu integrieren.

Auch ist es sinnvoll darauf zu achten, dass ein Pflegekind vom Altern nicht zu nah am Alter der eigenen Kindern ist. Dabei hat es sich bewährt, wenn das Pflegekind möglichst zwei Jahre jünger ist als Ihr jüngste eigene Kind.

Voraussetzungen um Pflegefamilie zu werden – sozialen und fachliche Rahmen:

Pflegekinder sind oft verhaltensoriginelle Kinder und bringen ihre eigenen überwiegend nicht einfachen Lebensgeschichten mit. Gründe für diese Biographien liegen i.d.R. bei den Eltern. Dies können finanzielle Not, fortschreitende Erziehungsunfähigkeit ausgelöst durch Drogen, körperliche oder psychische Krankheit oder andere schwierige Lebensumstände sein. Manchmal kann es vorkommen, dass ein Elternteil nicht bekannt ist.

Bei den Kindern können sich diese Lebenserfahrungen dann in verhaltensoriginellem Handeln und Auftreten äußern. Dazu gehören z.B. ein großes Nähe- oder umgekehrt Distanzverlangen, Entwicklungsverzögerungen, Aggressivität oder Passivität, Konzentrationsschwierigkeiten, eine geringe Toleranzgrenze und vielfältiges Hin- und Hergrissen sein. Auch spielt das oftmals ambivalente Spannungsfeld zu den Eltern eine zentrale Rolle.

Grund für diese Verhaltensweisen sind nicht selten körperliche und auch psychische Gewalt in der Herkunftsfamilie, Vernachlässigungen und andere Grenzüberschreitungen.

Das wünschen wir uns von Pflegefamilien…

Deshalb wünschen wir uns Pflegefamilie mit guten Nerven und viel Kraft und Energie, also ist es gut eine gewisse Belastungs- und Widerstandsfähigkeit mitzubringen. Sicher wissen Sie auch aus der Erziehung Ihrer eigenen Kinder, dass immer wieder auch krisenhafte Ereignisse und Situationen bewältigt werden müssen.

Aus vielfältiger Forschung wissen wir auch, dass die Erziehung von Kinder besonders dann gut gelingt, wenn Eltern folgende Fähigkeiten abrufen können:

Fürsorglichkeit oder Liebe:

Hier können Sie wahrscheinlich, sowohl vor dem Hintergrund Ihrer eigenen Erfahrungen als Kind, als auch bezogen auf Ihre Erfahrungen als Eltern aus vollem Herzen ja sagen. Liebe und Fürsorglichkeit ein ganz zentrale Voraussetzung um Pflegefamilie zu sein, bzw. natürlich auch um Eltern zu sein. Nicht umsonst kennen Sie alle das sogenannte „Kindchenschma“. „Dadurch ist gewährleistet, dass die Eltern für ihre Jungen bzw. Kinder sorgen, sie Vorraussetzungen um Pflegefamilie zu werdensäugen bzw. stillen, füttern, ihnen Mahlzeiten zubereiten, sie beschützen und großziehen.“ (zitiert aus Wikipedia). Pflegekinder haben bei der Liebe und Fürsorglichkeit oft Mangelerlebnisse hinter sich. 

Responsivität (Ansprechbarkeit und Sensitivität für die Bedürfnisse der Kinder:

Die Resonanz zwischen Kindern und Eltern ist ganz zentral. Wie gehen Sie mit Kindern um, wie reagieren Sie auf sie, wie nehmen Sie die Bedürfnisse Ihrer Kinder situationsangemessen dar. Bei Pflegekindern besteht dazu die Herausforderung, oft nicht genau erkennen zu können, wieso sich gerade jetzt orginell verhalten und welches Bedürfnis dahinter steht. So braucht es ebenfalls eine besondere Empathiefähigkeit, ein Einfühlungsvermögen für die Bedürfnisse der Kindern, jedoch auch die Bereitschaft sich selbst als Elternteil mit seinen Gefühlen mitteilen zu wollen.

Struktur und Vorhersehbarkeit, weitere Voraussetzungen um Pflegefamilie zu werden:

Ein Großteil der Pflegekinder ist eher in einer Umgebung von Strukturlosigkeit großgeworden. Das heißt, dass der Alltag der Kinder hat sich eher zufällig oder nur durch äußere Strukturen wie Kindergarten oder Schule organisiert. Erlebnisse wie gemeinsame Unternehmungen oder gemeinsames Essen verknüpft mit Familienritualen sind eher selten. Die Ebenen zwischen Kindern und Eltern wurden verschoben. Für die Kinder bedeutet das auch geraden in Familien mit Suchtproblematiken, dass sie Verantwortung übernehmen müssen, die sie eher überfordert, da sie selbst noch bedürftig sind. Deshalb ist es wichtig, dass Pflegefamilien Pflegekinder Sicherheit, Verlässlichkeit und auch eine gewisse Vorhersehbarkeit im Alltag und im Zusammenleben geben.,

Kinder großziehen ist ein echtes Abenteuer und braucht immer noch einen gewissen Idealismus. Dafür aber ist es ebenfalls eine, vielleicht sogar die sinnstiftendste Aufgabe überhaupt und trägt aktiv zur gesellschaftlichen Sicherung und Entwicklung bei. Gerade können wir erleben, wie die Geburtenraten wieder steigen, also Menschen wieder mehr den Wunsch nach einem Beitrag für das „Große Ganze“ haben.

Vorraussetzungen um Pflegefamilie zu werden – Der öffentliche Rahmem:

Pflegefamilie sein bedeutet auch sich auf das Feld der sogenannten „Öffentlichen Erziehung“ oder „der Kinder- und Jugendhilfe nach dem Achten Sozialgesetzbuch“ einzulassen. Das bedeutet, dass Sie als Pflegefamilie mit noch anderen Personen zu tun haben und sich mit ihnen auseinandersetzung müssen. Dazu gehören in aller Regel die leiblichen Eltern des Kinders, ein möglicher Vormund, Mitarbeitenden vom Jugendamt (Allgemeiner Sozialer Dienst oder Pflegekinderwesen), Therapeuten oder Psychologen und die Kolleginnen von unserer Fachdienst Fachberatung. Insofern können Sie auch nicht alle Entscheidungen alleine treffen, sondern sollten sich mit den unterschiedliche Beteiligten in der Hilfeform Pflegekinderwesen abstimmen. Insofern ist es hilfreich, wenn sie über eine gewisse Kooperationsfähigkeit verfügen.

Wir unterstüten Sie aktiv durch:

Vorraussetzungen um Pflegefamilie zu werdenIn die Aufgabe als Pflegefamilie wächst man nach unseren Erfahrungen hinein. D.h. sich wachsen zusammen mit dem Pflegekind, können immer besser verstehen, wieso es sich so oder so verhält und finden immer leichter gute Antworten auf die Anforderungen des Alltags. Wir unterstützen Sie durch einen Qualifizierungskurs, durch regelmäßige 4 – 6 wöchige Fachberatung, durch Supervision, durch regelmäßige und fortlaufende Fortbildung, durch Regionlagruppen, durch unsere Jahrestagung und durch Ferienfreizeiten für Pflegekinder.

Über unsere Unterstütungsangebote und weitere Hintergründe können Sie hier mehr lesen…https://www.pflegefamilien-hessen.de/pflegeeltern-werden/ und unter… https://www.pflegefamilien-hessen.de/pflegefamilie-sein-heisst-sinnstifter-sein/

Eins ist sicher…ein Pflegekind wird Ihren Familienalltag bereichern und lebendig machen. Also wenden Sie sich gerne für ein Informationsgespräch an uns.

Zu Gast bei Pflegefamilien Hessen

Zu Gast bei Pflegefamilien Hessen

Sich willkommen fühlen: Zu Gast bei Pflegefamilien Hessen

Von Gastautorin Pamela Premm

Ich war zu spät. Fast eine halbe Stunde. Im Winter rollen die Züge nicht so regelmäßig aus dem Bahnhof, wie sie sollten. Der St. Elisabeth-Verein in Marburg hat mich zu einem Kennenlerngespräch eingeladen. Sie planen ihren Content-Bereich auf der Webseite auszubauen und suchen eine passende Redakteurin. Da ich selbst Mama bin, berührt mich das Thema Pflegefamilie sofort.

Das Gebäude des St. Elisabeth-Vereins liegt auf einer Anhöhe vor den Toren Marburgs. Es ist ruhig, beschaulich. Trotz meiner Verspätung werde ich am Eingang von einer Kollegin herzlich in Empfang genommen. Den Kaffee darf ich mir in der kleinen Küche selbst aussuchen. Etwas aufgeregt bin ich schon. Wahrscheinlich geht es mir da wie den zukünftigen Pflegeeltern. Doch meine Nervosität wird mir schnell genommen. Die Kollegen des St. Elisabeth-Vereins, mit denen ich das Gespräch führe, sind freundlich und zugewandt. Die Atmosphäre ist familiär. Ich fühle mich sofort gut aufgehoben.

Ich lerne ein neues Wort: verhaltensoriginellZu Gast bei Pflegefamilien Hessen

Nicht alle Pflegekinder sind umgänglich, erfahre ich. Die meisten haben ein ordentliches Päckchen zu tragen. Feiertage wie Weihnachten oder Muttertag sind per se mit starken Emotionen verknüpft und eine besondere Herausforderung für die Familien. „Einige Kinder sind verhaltensoriginell“, sagt Bertram Kasper, der sich seit nunmehr 25 Jahren um Pflegefamilien kümmert. Das ist nicht abwertend gemeint, sondern beschreibt eher eine Realität, die mit dem romantischen Bild von Familie so gar nichts zu tun hat. „Die Pflegekinder schaffen es ohne Weiteres durch auffälliges Verhalten ein ganzes Familienfest zu sprengen“, ergänzt er. Daher sei es wichtig, ruhige, klare Abläufe und Strukturen an den Feiertagen zu schaffen, an denen sich die Kinder orientieren können.

Als Mutter von zwei eigenen Kindern kann ich nur zustimmend nicken. Selbst meinen beiden werden große Feiern manchmal zu viel. Und statt freudige Kinderaugen gibt es Tränen. Wie soll es da nur den Kindern gehen, die gar nicht genau wissen, wie man Weihnachten und Geburtstage eigentlich feiert? Für die große Ereignisse bisher mit Enttäuschungen verbunden waren? „Es gibt immer wieder diese schwierigen Tage“, sagt Esther Schmitt, die sich unter anderem auch um die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins kümmert. „Das sind Tage, an denen die Familie besonders in den Fokus rückt. Die Kinder können den Überschwall an Geborgenheit kaum verkraften. Stattdessen brechen angestaute Emotionen aus.“

Der Verein nimmt zukünftige Pflegeeltern an die Hand

Zum Glück sind die Pflegefamilien nicht allein. Von Beginn an steht ihnen der Verein als Ratgeber zur Seite. Ähnlich wie bei mir gibt es für potenzielle Pflegefamilien ein erstes Kennenlerngespräch. Erst dann folgen schriftliche Informationen. „Wir möchten herausfinden, ob wir zueinander passen. Die Eltern sollen das Gefühl bekommen, dass sie bei uns gut aufgehoben sind“, sagt Esther Schmitt.

Wir sind seit über 30Jahren als Pflegefamilie tätig, davon seit 15 Jahren als Erziehungsstelle beim St. Elisabeth Verein, Pflegefamilien Hessen. Wir stellen immer wieder fest, dass das eine sehr gute Entscheidung war. Wir sind dankbar durch unsere Fachberaterin gut betreut zu sein. Wir erfahren durch sie eine gute Unterstützung in den verschiedensten Alltagssituationen, aber auch wenn es mal problematisch wird. Durch die diversen Fortbildungsangebote werden wir optimal geschult und die Gemeinschaft innerhalb des Vereins und der Erziehungsstellen empfinden wir als super hilfreich.

Martina und Harry Pflegefamilie aus Leidenschaft für Kindern mit Handicap

„Wir möchten natürlich auch Werbung für uns machen. Schließlich sind wir auf die Unterstützung der Familien angewiesen.“ Dafür bietet der St. Elisabeth-Verein ein Paket mit umfangreichen Weiterbildungsmaßnahmen für die Familien.  „Uns ist es wichtig, dass die Eltern sich ausreichend qualifiziert fühlen für die anstehende Aufgabe“, sagt Jens Rohe, Geschäftsbereichsleiter des Vereins und ebenfalls Pflegevater. Dafür bieten wir entsprechende Seminare und Workshops an und geben Familien regelmäßig die Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen.“ Der Verein ist überdurchschnittlich engagiert. Das spürt man auch im Gespräch.

Gemeinsam entwickeln wir die ersten Themen

Schnell entsteht ein Dialog über die Themen, für die sich Familien und Pflegefamilien gleichermaßen interessieren könnten. Wir sammeln Ideen für den Redaktionsplan: Authentische Geschichten sind wichtig, um Emotionen zu wecken. Informationen, um aufzuklären. Einblicke in den Alltag mit Pflegekindern, um die Freude widerzuspiegeln. All dies hatte ich mir schon auf der Zugfahrt notiert.

Besondere Situationen wie der erste Urlaub oder das erste Osterfest als neue Familie, Erfolgsgeschichten von erwachsenen Pflegekindern: Es gibt so viele Themen, die Eltern und zukünftige Eltern beschäftigt. Ich habe das Gefühl, Gutes zu tun, wenn ich den Verein dabei unterstütze, seine Ziele zu erreichen. Wir umreißen noch kurz, wie wir gemeinsam beginnen können. Dann ist die Zeit auch schon wie im Fluge vergangen.

Einen Matching-Prozess gibt es auch für Pflegefamilien

„Es wird sehr genau geprüft, welches Kind in welche Familie passt“, sagt Betram Kasper, der mich freundlicherweise zurück zum Bahnhof fährt. Ein aufwendiges Profiling bildet dafür die Grundlage. „Quirlige Kinder passen eher in eine Familie, die auch mal Fünfe gerade sein lässt. Zu ruhigen Eltern passt eher ein zurückhaltendes Kind, das viel Zuneigung und Fingerspitzengefühl braucht. Dahinter steht immer das gemeinsame Ziel, den Pflegekindern die Möglichkeit zu bieten, ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft zu werden, einen Beruf auszuüben und sich vollständig intergriert zu fühlen“, sagt er abschließend und ergänzt: „Viele Kinder haben seit Gründung des Vereins ihren Weg gefunden und Hürden erfolgreich gemeistert. Es sind die kleinen Erfolgsgeschichten, die uns motivieren und zeigen, dass sich unser Einsatz lohnt.“Zu Gast bei Pflegefamilien Hessen

Ich nehme viel mit aus dem Gespräch

Pflegeeltern sind Sinnstifter, die Wertvolles auf den Weg bringen. Pflegefamilie zu sein, ist eine intensive Zeit, geprägt von Fürsorge und dem nötigen Respekt vor der Aufgabe und füreinander. Im Grunde unterscheidet es sich nicht all zu sehr von einem normalen Familienalltag. Mit dem Unterschied, dass die Höhen ein bisschen höher und die Tiefen ein bisschen tiefer ausfallen. Und dass es im Hintergrund auch noch die echten Eltern gibt. Das Leben mit Kindern verändert alles. Das Leben mit Pflegekindern verändert noch mal mehr. Mit einem warmen Gefühl im Herzen fahre ich zurück nach Kassel. Ich freue mich auf die Arbeit und darauf, im Moment des Schreibens ebenfalls zum Sinnstifter zu werden, wie es die vielen Familien und Paare für ihre Pflegekinder sind.

Den Artikel schließe ich mit einem offenen Plädoyer für den ersten Schritt: Alle, die sich für die Aufnahme eines Pflegekindes interessieren, sollten unbedingt Kontakt zum St. Elisabeth-Verein aufnehmen und sich von den kompetenten und freundlichen Mitarbeitern beraten lassen. Es lohnt sich ganz bestimmt.

Zu Gast bei Pflegefamilien Hessen – Hier finden Sie das Kontaktformular oder rufen Sie einfach an.

Von Gastautorin Pamela Premm

Pflegeeltern und Pflegekinder…der Anfang

Pflegeeltern und Pflegekinder…der Anfang

Pflegeeltern und Pflegekinder – Glücksfindermenschen oder jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

Gedanken und Gefühle einer Pflegemutter kurz nach Aufnahme von Pflegekind Max (Name geändert)

Immer wieder derselbe Name in meinem Kopf – Max. Max ist da. Der kleine Knirps mit dem unwiderstehlichen Lachen. Klein, frech und unbefangen kommt er daher. Aus ihm spricht das pure Leben. Strubbelig sein Haar und breit sein Lachen im Gesicht. Manchmal ein wenig traurig sein Mund, wenn er fast unsichtbar seine Mundwinkel nach unten zieht. Wenn ich dann – nur einen Augenblick später –  genau hinschaue sehe ich, wie seine Augen in eine weite Ferne schauen. Glücksferne …

Plötzlich höre ich ihn ganz nah, wie seine Stimme quer durch unser Haus ruft, „Mama, ich muss mal Pipi.“ Max ist da und Max muss mal, na klar, und er geht wie ganz selbstverständlich davon aus, dass alles nach seiner Pfeife tanzt. Und dann tanzt er auch schon wieder davon. Frei, neugierig und immer auf Entdeckungstour. Max, ein Wirbelwind, der quer durch unser Leben fegt. Flink und behänd von einer Attraktion zur nächsten. Manchmal hat es den Anschein, er sucht etwas. Für Außenstehende unergründlich, was er sucht. Sein Suchen fordernd, zielstrebig und immer etwas findend.

Er ist glücklich mit dem, was gerade ist, mit dem was sich jetzt und hier abspielt. Und dann im nächsten Moment kann es etwas völlig anderes sein. Dann kuschelt er sich in meine Arme und die Müdigkeit macht sich zwischen uns beiden breit. Max ist da. Und Max und ich sind glücklich.Pflegeeltern und Pflegekind

Und wieder sein Lachen, ein Lachen, dem sich keiner wirklich entziehen kann. Für mich ist das so, als ob das Glück an meine Tür klopft. Kein Wunder, wenn ich Max, dem Glücksfinder begegne. Alles um mich herum wird zum Glück. Zart, vorsichtig und ein klein wenig verschmitzt, doch mit der Gewissheit auf etwas Bleibendes. Max ist da.

Dieser erste Tag…

dieser erste Tag ist etwas ganz besonders zum Beginn der Pflegschaft zwischen Pflegeeltern und Pflegekind. Wir empfehlen angehenden Pfegeeltern auf ihre innerste Intuition zu achten, wenn sie einem Pflegekind das erste Mal begegnen. Es geht um sich Riechen können, um sich wirklich lieben können, um das Gefühl der Verbindung und der Zugehörigkeit. All dies ist wichtig. Beiden – Pflegeeltern und Pflegekind – steht ein aufregender und abenteuerreicher Weg bevor. Dafür hat diese gemeinsame Verbindung und Zuneigung eine zentrale Bedeutung.

Unsere Fachberatung

unterstützt die Pflegeeltern und das Pflegekind dabei, den Weg des gemeinsamen Lebens gut zu beschreiten. Sie versucht die Pflegeeltern so zu begleiten, dass sie auch in schwierigen Situationen den Blickwinkel ändern können und sich so neue Perspektiven ergeben weitere Schritte zu gehen.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und erleben Sie ein Abenteuer – Max ist da…

 

Pflegefamilien in Deutschland

Pflegefamilien in Deutschland

Familien in Deutschland – so bunt wie das Leben

Wenn wir einen genaueren Blick auf das Thema Familien in Deutschland werfen, dann sprechen wir indirekt auch über das Thema Pflegefamilien in Deutschland. Pflegefamilien repräsentieren eben auch einen Querschnitt durch die Gesellschaft. Vielleicht entdecken Sie bei dieser kleinen Lesereise einige erstaunliche Fakten zum Thema Familien in Deutschland.Wir wünschen Ihnen viel Freude…

Wissen Sie wie viele Kinder aktuell in deutschen Familien leben?

Zur Zeit gibt es in Deutschland 13 Millionen Kinder. Ein Viertel dieser Kinder sind Einzelkinder, also 3,25 Millionnen. Und 35 % aller Kinder haben unverheiratete Eltern und der Anteil der Alleinerziehenden beträgt 20 Prozent. Davon sind 8,1 Millionen unter 18 Jahren, also noch minderjährig. 33 % der Kinder sind unter 3 Jahren und werden in Kindertageseinrichtungen betreut.

Und in Pflegefamilien?

In Pflegefamilien leben aktuell über 70000 Kinder. Das sind fast ein Prozent aller minderjährigen Kinder. Vor 8 Jahren waren es noch über 10000 Kinder weniger. Das heißt auch, dass es mehr Eltern eben zeitweise oder dauerhaft eher nicht gelingt die eigenen Kindern entsprechend zu versorgen können. Deshalb haben Pflegefamilien in Deutschland einen wichtige soziale Bedeutung und leisten einen erheblichen gesellschaftlichen Beitrag für die Zukunft unserer Kinder.

Wie alt sind junge Eltern?

Pflegefamilien in DeutschlandDas Durchschnittsalter von Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes beträgt heute 30 Jahre und das der Männer schon 35 Jahre. Dies war sicher vor 20 Jahren wesentlich niedriger. Wahrscheinlich lässt sich das aus der eigenen Erfahrung heraus bestätigen.Pflegefamilien in Deutschland sind bei der Aufnahme ihres Pflegekindes nach unseren Erfahrungen eher älter, da viele von ihnen eigene Kinder haben. Wir würden schätzen, dass das Durchschnittsalter bei der Aufnahme eines Pflegekindes zwischen 38 und 42 Jahren liegen wird. Unabhängig vom geschätzen Durchschnittsalter sind bei uns jüngere Familien als auch ältere Familien willkommen, die gerne Pflegefamilie werden möchten.

Als Anhaltspunkt ist dient: Sie sollten bei der Belegung eines Kindes so alt sein, dass Ihr Pflegekind zwischen 18 – 20 Jahren alt ist, wenn Sie in das Rentenalter kommen.

We are Family bedeutet auch das…

  • Geschwisterkinder ca. 3,5 mal pro Stunde streiten
  • deutsche Jugendliche im Durchschnitt 23,7 Jahre im Hotel Mama verbringen
  • 70 % aller Morde in Familien verübt werden
  • in nur 0,5 % aller Haushalte drei Generationen zusammen leben.
  • Sterberisiko bei Senioren mit wenig Familienkontakt doppelt so hoch ist.

Unsere Pflegefamilien in Deutschland…

  • leben eher im ländlichen Raum in Häusern mit Platz für Kinder
  • haben ihre Eltern oft mit im Haus oder ganz in der Nähe.

Und: Leben in den Pflegefamilien Pflegegeschwister haben diese beste Voraussetzungen „Streitschlichter“ zu werden.

Und die Quintessenz:

Unsere Pflegefamilien sind so bunt wie das Leben und wir freuen uns auf weitere Menschen, die Lust auf Kinder haben. So wird das ganze Familienleben ein einziger Abenteuerurlaub. Auch eine schöne Vorstellung. 

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf…

 

Pflegeeltern werden

Pflegeeltern werden

Pflegeeltern werden und sich qualitativ fortbilden und qualifizieren

Es ist wieder soweit. Unser neues Fortbildungsprogramm liegt vor. Die integrierte Informationsbroschüre wurde ebenfalls überarbeitet. Pflegeeltern finden wieder viele interessante Angebote, um sich für die spannende und sinnstiftende Aufgabe fachlich fit zu halten. Pflegeeltern werden und Kindern mit fachlichem Know how eine Perspektive geben.

Ausblick auf unsere Highlights für 2018…

Das Jubiläum

Das Jahr 2018 ist ein besonderes Jahr für unseren Fachbereich, denn wir feiern ein Jubiläum : 25 Jahre Pflegefamilien in Hessen beim St. Elisabeth-Verein e. V. Auf unserer Jahrestagung wollen wir diesen Anlass gemeinsam mit den Pflegeeltern gebührend feiern und – vor allem – das Engagement und die Arbeit unserer Pflegefamilie würdigen.

In Kooperation

Unter dem Motto „Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ hat der Fachbereich bereits im April 2017 das Ensemble „distrACT“ engagiert und dessen Inszenierung „Täter“ zur Aufführung gebracht. In diesem Zusammenhang begann die Kooperation mit Wildwasser e. V. Marburg, Logo: Eine hellorange Welle mit Schriftzug Wildwasser Marburg e.V.die sich in diesem Jahr mit vier Fortbildungsangeboten fortsetzt.

Die Fortbildungen richten sich an Eltern und Bezugspersonen, deren Kinder von sexualisierter Gewalt und  deren Folgen betroffen sind oder an jene, die sich Sorgen machen. Sie bieten den Teilnehmenden ein umfangreiches Fachwissen zum Umgang und Schutz bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Neben einem grundlegenden Verständnis für die komplexen Dynamiken sexualisierter Gewalt in verschiedenen familiären und außerfamiliären Lebenswelten, werden Anregungen sowie konkrete Handlungskompetenzen im Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen vermittelt.

Focusing

Focusing ist eine unaufdringliche, bewährte und gut erprobte psychologische Methode, sich selbst und anderen Menschen das Leben zu erleichtern. Durch leichte und intuitive Techniken ist Focusing für Jedermann und Jedefrau erlernbar. Das Wichtigste dabei ist eine neugierig-wohlwollende und akzeptierende Grundhaltung. Das Zweitwichtigste ist gutes Hinhören, und zwar zu gleichen Teilen zu sich selbst und zum Gegenüber. Es ist schwer, darüber zu schreiben – Ausprobieren ist die Devise! Am Ende des Tages werden die Pflegeeltern sich höchstwahrscheinlich entspannter und irgendwie ermutigt fühlen, ohne dafür hart arbeiten zu müssen.

Im Zusammenleben mit Pflegekindern kann Focusing z. B. dabei helfen, besser zwischen Ihren eigenen Gefühlen und den Gefühlen des Kindes zu unterscheiden. Es kann Ihnen helfen, in schwierigen Situationen gelassener zu bleiben und Ihr intuitives Verständnis für das Kind zu verbessern.

„Doppelte Pubertät“ – Besonderheiten bei Pflegekindern in der Jugendzeit

Die Pubertät stellt unsere Heranwachsenden vor große Aufgaben. Sie bringt das Potenzial für kleine und große Krisen mit sich: Vielerlei körperliche und seelische Umbauprozesse finden statt. Am Ende wird kaum noch etwas sein, wie es war. Die Jugendlichen erkennen sich manchmal selbst nicht wieder – ganz zu schweigen von uns Erwachsenen … gemeinsam betreten wir fremdes Land, und die Orientierung fällt oft schwer. Alte Sicherheiten tragen nicht mehr, neue sind noch nicht in Sicht.

Pflegekinder haben zu alldem noch eine weitere, besondere Aufgabe: Sie müssen ihre Entwicklung als Fortsetzung ihrer unterbrochenen – und manchmal äußerst belasteten – Lebensgeschichte gestalten und bewältigen. Sie müssen sich mit zwei höchst unterschiedlichen Familiensystemen auseinander setzen und ihre Positionen darin finden, damit sich schließlich ihre eigene Identität entfalten kann.

Für ihre Bezugspersonen ist es oft äußerst herausfordernd, sie darin zu begleiten. Nicht selten kommt es zu Konflikten oder besorgniserregenden Krisen, in denen auch die wohlmeinensten Erwachsenen an ihre Grenzen geraten. In diesem Seminar finden die Pflegeeltern vom St. Elisabeth-Verein sicher einige Antworten.

Unser abgestimmtes Qualifizierungsskonzept für Pflegeeltern…Fachberatung, Supervision, Fortbildung, Regionalgruppen, Jahrestagung…

Pflegeeltern werden

Alle Pflegeeltern werden durch unsere Fachberatungen regelmäßig begleitet und beraten. Wir unterstützten bei Hilfeplangesprächen ebenso wie bei den Kontakten mit den Herkunftseltern.

Supervision

Supervision dient der Reflektion und Bearbeitung der Lebenssituation und der durch die Aufnahme eine Pflegekindes entstehenden Veränderungen als Pflegefamilie. Als Pflegefamilie besprechen Sie in einem geschützten und vertraulichen Rahmen z.B. Themen wie:

  • Reflektion der durch die Aufnahme eines Kindes entstandenen Veränderungen in der Familie
  • Auseinandersetzung mit der sich verändernden Elternrolle/ggf. Geschwisterrolle
  • Bearbeitung von Themen, die durch die Aufnahme eines Kindes auf der individuellen sowie Paar- und/oder Familienebene entstehen können
  • Förderung der Integration des Kindes/der Kinder in die Familie.

Eine regional sortierte Liste anerkannter Supervisor/innen finden Sie unter www.dgsv.de

Regionalgruppen

Regionalgruppen sind für Pflegeeltern dauerhaft angelegte kollegiale Beratungsgruppen, die von Fachberatungen des Geschäftsbereichs Pflegefamilien moderiert und inhaltlich begleitet werden. Sie finden in der Regen fünfmal im Jahr statt. Mit dem Angebot der Regionalgruppen verbindet der Geschäftsbereich:

  • Austausch/Kollegiale Beratung
  • Bildung von regionalen NetzwerkenPflegeeltern werden
  • Informationsweitergabe an die und unter den Familien

Fortbildung

Wir qualifizieren Sie regelmäßig für Ihre Aufgabe und stellen Ihnen fortlaufend ein Jahresfortbildungsprogramm zur Verfügung. Dabei wählen wir fachkundige Referenten aus. Die Fortbildungen finden in unserem Seminar- und Besucherzentrum statt. Kinderbetreuung stellen wir gegen einen geringen Kostenbeitrag zur Verfügung, so dass Sie sich ganz  enspannt Ihre Qualifizierungsinhalten widmen können. In der Programmplanung berücksichtigen wir die Anliegen unsere Familien

Jahrestagung

Einmal pro Jahr organisiert der Fachbereich Pflegefamilien für alle Pflegefamilien die traditionelle Jahrestagung. Das Programm wird jährlich neu zusammengestellt und bietet Ihnen sowohl Fachvorträge, Fachseminare, vielfältige Anregungen und Informationen, als auch Zeit für Austausch und Gespräche mit Gleichgesinnten. Die Jahrestagung stellt auch ein Herzliches Dankeschon an Ihre Arbeit als Pflegefamilie dar.

Hier der Link zum Download des Fortbildungsprogramm!  E_Verein_Erziehungsstellen_2018_V6

Wie werden wir Pflegefamilie?

Wie werden wir Pflegefamilie?

Eine zentrale Frage: Wie werden wir Pflegefamilie?

Sie wollen erfahren, wie Sie zu einer Pflegefamilie werden, welche Voraussetzungen für uns als Träger wichtig sind, wie das Verfahren zu Auswahl läuft und wie Sie zu einem Pflegekind kommen?

Grundsätzlich kann jede Familie eine Pflegefamilie werden, ebenso wie Alleinerziehende und gleichgeschlechtliche Paare. Ob Sie eigene Kinder haben oder nicht, spielt grundsätzlich keine Rolle. Außerdem ist eine pädagogische Ausbildung nicht zwingend erforderlich.Sie sollten bei der Aufnahme eines Kindes so alt sein, dass Ihr Pflegekind zwischen 18 -20 Jahren alt ist, wenn Sie das Rentenalter erreicht haben.

Wichtige Voraussetzungen sind:

  • eine emotionale und warmrherzige Atmosphäre
  • Freude am Zusammenleben mit Kindern
  • Kreativität, Flexibilität und Ausdauer
  • ausreichend Platz in Ihrem Zuhause
  • finanzielle Stabilität
  • Bereitschaft zur Fortbildung und zur Supervision

Wie werden wir Pflegefamilie? – Unser Verfahren…

In unserem Verfahren des gegenseitigen Kennenlernens haben Sie als mögliche Pflegefamilie die Chance,

  • alle Fragen zum Thema „Pflegekind“ mit uns zu besprechen
  • sich mit den Rahmenbedingungen vertraut zu machen
  • unsere Unterstützungsangebote kennenzulernen.

Unser Auswahlverfahren für Pflegefamilien besteht insgesamt aus 7 Phasen. Wir beginnen mit einem für beiden Seiten unverbindlichen Informationsgespräch. Sind die Familien an einer Zusammenarbeit interessiert, schicken sie uns einen Fragebogen und weitere Bewerbungsunterlagen zu. Diese werten wir aus, um dann einen Erstbesuch in der Familie durchzuführen. Bei einem zweiten Besuch ebenfalls in der Familie erstellen wir mit der potentiellen Pflegemutter und dem potentiellen Pflegevater je ein Genogramm. Diese werden dann von uns ausgewertet. Danach wird mit jedem Elternteil ein biographisches Interview durchgeführt, das wir gemeinsam im Team besprechen.Wie werden wir Pflegefamilie

Abschließend entscheiden in einer Gesamtauswertung alle beteiligten Kollegen darüber, ob wir die Familie als Pflegefamilie für geeignet halten und mit ihr zusammenarbeiten wollen.

Dazu setzen wir ein Profiling im Rahmen des Verfahrens flexibel ein: manchmal gleich zu Beginn der Überprüfung, mittendrin oder am Ende des Prozesses. Dabei fließt das Profiling zu ca.20 % bis max. 30% in unsere Entscheidung ein. Weitere Informationen erhalten dazu Sie im Magazinbeitrag Pflegeeltern auswählen.

Wenn wir Sie als Pflegefamilie anerkennen fehlt noch das Erweiterte Polizeiliche Führungszeugnis und ein Gesundheitszeugnis vom Gesundheitsamt. Danach vermitteln wir Ihnen in enger Zusammenarbeit mit den uns belegenden Jugendämtern ein Kind.

Möchten Sie bei uns Pflegefamilie werden dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

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